Argentinien – Andenkartoffeln

Ich hatte schon oft gehört, dass es in den Andenländern Hunderte Sorten Kartoffeln gibt und war gespannt einige zu probieren!!

Hunderte habe ich nicht gefunden, aber doch genügend! Ich hätte viele gar nicht als Kartoffeln identifiziert, sondern eher als Wurzeln, ähnlich der vom Topinambur, der übrigens hier in Massen wächst, jedoch lediglich als lästiges Unkraut bewertet wird.

Die Andenkartoffeln die ich probierte hatten ganz unterschiedlichen Geschmack und Konsistenz. Einige fast wie die Kartoffeln die ich aus Deutschland kenne, süß oder ahnlich wie Yamswurzeln. Manche mehlig andere nicht. Ich hatte immer eine gute Mischung gekochter Kartoffeln als Proviant mit auf den Wanderungen, lecker!

Von einem Bauern der in Iruya seine Kartoffeln verkaufte erfuhr ich, dass der Geschmack nicht allein von der Sorte abhängt, sondern dieser sich bei einigen Kartoffeln verändert, wenn man sie ein paar Tage in die Sonne legt: dann werden sie süß.

Die Felder liegen in großer Höhe und an Berghängen! Sie sind meist nicht etwa gleich neben dem Haus gelegen, sondern erst nach einem langen Marsch zu erreichen. Eine Bäuerin erzählte mir, dass sie 15 Stunden zu Fuß über steile Pässe und in Höhen über 3000m hinaus unterwegs ist, um zu ihrem Feld zu gelangen!

Ich hatte immer zwischen etwas über einen bis knapp unter zwei Euro pro Kilo gezahlt. Ein Preis der mich wahrhaftig nachdenklich macht.

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s