Singen am Straßenrand – das Glück privilegiert zu sein

Ich wollte meine Ukulele reparieren lassen und ging zu einen Markt auf dem Instrumente verkauft und gebaut werden.

Neben den Straßenhändlern saß ein älterer Mann mit seiner Gitarre auf einem Hocker und sang mit Inbrunst alte mexikanische Boleros. Ich setzte mich dazu, lauschte seinen Liedern und begann mit den Leuten zu quatschen. So erfuhr ich, dass Jorge Antonio García ein Spätberufener ist. Er hatte immer dabei gesessen wenn die gestandenen Musiker spielten. Eines Tages hatten sie ihn aufgefordert auch mal zu singen und vermutlich waren sie aus allen Wolken gefallen als sie seine Stimme hörten. Nachdem er nun aus berufenem Munde gehört hatte, dass er unbedingt singen müsse, hatte er vor 4 Jahren begonnen, sich dem Gesang und Gitarrenspiel zu widmen.

„Was für ein Glück, dass Sie ihre Leidenschaft entdeckt haben!“ sagte ich. Er lachte: „Nein, das ist kein Glück, das ist ein Privileg!“

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