Mexico City/Ixtapalapa – Mit Farben und Licht gegen Gewalt

Im Stadtteil Ixtaplapa werden öfter Leute überfallen und ausgeraubt. Der Weg zur hier ansässigen Universität ist vor allem für Frauen unsicher.

Ende vergangenen Jahres wurden in diesem Viertel die meisten Häuserwände bemalt und eine helle Straßenbeleuchtung installiert.

Ich habe in verschieden Orten beobachtet, dass gerade in ärmeren oder als gefährlich geltenden Stadtteilen ganz gezielt Wandmalereien als Mittel gegen Gewalt angebracht werden.

Der „Muralismo“ – die öffentliche Wandmalerei – hat in Mexiko Tradition und eine besondere Bedeutung. Mit dem Muralismo begann die mexikanische Moderne. Die sozial und politisch engagierte Wandmalerei geht auf die Mexikanische Revolution zurück und ist in der Welt bekannt geworden. Zumindest kennt wohl jeder die Murales von Diego Rivera.

Die heutigen Wandmalereien haben meist nicht so eindeutige politische Aussagekraft und ich weiß nicht, ob dadurch wirklich Gewalt reduziert werden kann. Auf jeden Fall üben die Murales auf mich persönlich eine sehr freudige Wirkung aus.

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