Berlin – „Herr, lass Hirn regnen… Oder Steine. Hauptsache, Du triffst!“

Unterwegs in der Stadt fällt mir gerade ständig auf, dass flächendeckend nicht nur Häuserwände beschmiert werden, sondern überhaupt alles, bis zu den Planken von Parkbänken.

Das Wort Graffiti will ich für die hohlen Kritzeleien, die sich schneller vermehren als der Coronavirus in seinen Hochburgen, nicht benutzen! Sie verdienen auch kein Foto.

Ich bin keine Gegnerin von street-art und ich bin Berlinerin! Aber was ich hier sehe kann ich nur als vorpubertäre Ausdrucksform von frustrierten Minderbemittelten mit Aufmerksamkeitsdefizit deuten. Es scheint erschreckend viele davon zu geben oder die arbeiten im Akkord, was nicht schwierig ist, da keinerlei kreativer Anspruch zu erkennen ist.

Manchmal gibt es auch sinnvolle Sprüche, auf den Bürgersteig gesprüht. Aber die überleben nicht lange.

Als ich vorgestern den Kolibri fotografierte der jahrelang das Elektrizitätshäuschen der Tram zierte und mich immer an Mexiko erinnerte ahnte ich nicht, dass ich grade noch die letzte Gelegenheit erwischt hatte…

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