Uckermark/Berliner Umland – Wo Maisfelder mich an Costa Rica erinnern…

Vor 2 Wochen besuchte ich eine Freundin im Umland von Berlin.

Am Wochenende sind die Regionalzüge immer voll, die Uckermark ist sozusagen Vorgarten der großen Stadt und außerdem fährt der Zug weiter Richtung Ostsee…

Um mit dem Rad mitgenommen zu werden, war ich extra zum Hauptbahnhof gefahren, denn am Bahnhof Gesundbrunnen ist erfahrungsgemäß kein Reinkommen mehr. Als eine der letzten Glücklichen quetschte ich mich ins Gepäckabteil.
Die Uckermärkische Landschaft ist hügelig. Erinnerung an Radtouren in Dänemark kamen auf. Da hatte ich gelernt, dass Flachland zwar flach aussieht, das aber keineswegs heißt es gäbe keine Steigungen! Meine Kondition lässt trotz der Kilometer, die ich täglich bei meinen Hausbesuchen schrubbe, zu wünschen übrig. Radfahren in der Stadt hat Null Trainingseffekt und meine Freizeit habe ich dies Jahr bisher mit paddeln und nicht mit radeln verbracht.

Die abgeernteten Getreidefelder stimmten mich etwas traurig, irgendwie leitet das für mich gefühlsmäßig schon das Ende des Sommers ein! Dabei hat der für mich noch nicht mal richtig begonnen! Seit 2 Monaten bin ich kaum aus der Stadt raus gekommen! Naja stimmt nicht ganz, ich war in jeder freien Minute mit dem Paddelboot unterwegs, da sieht man natürlich wenige Felder.

Man sieht am Mais, dass in der entscheidenden Wachstumsphase der Regen gefehlt hat. Da nützt es auch nichts, dass das Juliwetter so durchwachsen war. Die spießige Stachlichkeit der Maispflanzen erinnerte mich an die Monokulturen der Ananasfelder in Costa Rica. Wie das Fernweh einem doch den Blick verklärt…

Die Freundin hat den Abschied von Berlin schon geschafft. Ihr Garten steht in schönster Blüte, sie wässert täglich. Ich denke an Barbera und das schöne Häuschen, das ich in ihrem wunderbaren Garten in San Cristóbal bewohnt habe und frage mich zum xten Male: Was habe ich in Berlin verloren?

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