Playa del Carmen

Vor 2 Jahren hatte mich der breite Sandstrand von Cancún dank der dahinterliegenden Hotelhochburgen nicht überzeugt. Aber einen Strandtag wollte ich mir gönnen.

Playa del Carmen hätte zwar einen schmalen Strand jedoch definitiv mehr Flair wurde mir gesagt. Ich kann das bestätigen. Es ist touristisch, aber zum Glück gibt es nur wenige Riesen-Hotels und kein Hochhaus.

Wegen Nebensaison ist der schmale Strand tagsüber jetzt fast Menschenleer, abgesehen von den vermummten StrandarbeiterInnen die in brennender Sonne und unglaublicher Hitze den Seetang aus dem Meer fischen. Seit etwa 4 Monaten werden an der mexikanischen Karibikküste Unmengen von Tang angeschwemmt, die es je nach Windrichtung unmöglich machen ins Wasser zu kommen. Mir wurde gesagt, dass es eine Folge der Klimatischen Veränderungen sei. Es wurden kilometerlange gelbe Sperrleinen vor dem Strand installiert um den Tang fernzuhalten, aber so richtig hilft das wohl nicht, denn das Zeug taucht natürlich drunter durch. Ich hatte Glück, die Wellen kamen aus der „sauberen“ Richtung – dennoch hatten die Arbeiter immer zu tun…

Vom Strand aus gesehen stellte sich das Karibikgefühl noch nicht ein, denn das Wasser war Milchkaffeefarben… Dennoch, ich badete stundenlang im Badewannen-warmen Wasser, wunderbar! Um zu schnorcheln muss man mit dem Boot zum Riff raus fahren – und dort gab es jede Menge bunte Fische im türkisen Wasser zu sehen, wunderschön!

Gegen Abend wenn es schattig ist kommen die Mexikaner aus ihren Häusern um bei noch immer 30 Grad am Strand zu sitzen und um die beeindruckende Flaniermeile zu bevölkern. Da gibt es alles was das touristische Herz begehrt und ich sah auch viele indigene Leute aus Chiapas in ihrer traditionellen Kleidung, die hier ihr Kunstgewerbe zu verkaufen suchen.

Leider gelingt es mir nicht, Fotos hochzuladen, ich hoffe ich kann dieses Problem noch lösen…

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Bienvendo en México!

Ein Jahr und 7 Monate ist es her, dass ich Mexiko verlassen hatte und am 23. September bin ich endlich zurückgekehrt. Mein Gepäck blieb auf der Strecke, daher war ich gezwungen 3 Tage in Cancún, dem Ferienparadies der Pauschaltouristen die Zeit zu vertreiben.

Ich hatte ein Appartement gebucht, nicht am Strand, sondern in einer Wohngegend abseits des Zentrums, bei einer sehr netten Familie. Bald saß ich mit im Wohnzimmer und nahm an den Familienessen teil.

Zu meinem Erstaunen gab es im Viertel nicht ein einziges kleines Lädchen. Die nächste Möglichkeit mir eine mexikanische Telefonkarte zu kaufen und Geld abzuheben sei die „Gran Plaza“, die sich nicht etwa als Marktplatz sondern als riesiges Einkaufszentrum entpuppte… Tatsächlich habe ich dort mein erstes Mexikanisches Essen genossen: Huarache de nopal („Kaktus-Schlappen“ – eine Tortilla in Form einer Schuhsohle, mit Käse, einem Kaktus-Blatt und Salsas). Das Einkaufszentrum-Restaurant war super, man wird platziert, hat einen seeehr höflichen persönlichen Kellner mit Haarnetz der sich mit Namen vorstellt, die Speisekarte erläutert und alles ist wirklich perfekt. So eine Bedienung erlebt man in Deutschland nie – oder sicherlich in Lokalen der absolut gehobenen Preisklasse, aber da esse ich nicht… Nicht nur in Mexiko, sondern überhaupt in Lateinamerika kann man oft, sogar in sehr einfachen Lokalen, einen extrem hohen Standard in der Dienstleistung erleben.

Mir kommt alles bekannt und vertraut vor; die Geräusche und Gerüche, das Pladdern des Starkregens auf dem Dach, die schwarzen schlanken Vögel die so schrill schreien, die Leute mit ihrer „mexikanischen“ Physiognomie und ihrem typischen Akzent. Auch viele aus Chiapas leben und arbeiten hier, die kenne ich schon raus, weil sie wieder etwas anders aussehen als die Leute hier an der Karibikküste.

Plötzlich hab ich wieder die Pin meiner DKB Kreditkarte im Kopf die ich in Deutschland nie benutze – und die Pin der deutschen ec-Karte ist prompt ins Nirwana des Unterbewusstseins abgetaucht!

Und beim Einkaufen all die Designs der vertrauten Produkte die ich schon vergessen glaubte.

Ich habe auch Neuigkeiten entdeckt: einige ÖKO- Kassen: dort werden keine Plastiktüten verteilt sondern man muss seinen Beutel selbst mitbringen! Ich stand mit meinem Stoffbeutel an der Nebenkasse – und wurde von der Einpackerin (an jeder Kasse steht eine Person die gegen Trinkgeld Einkäufe einpackt, oft sind dies Kinder die etwas zuverdienen müssen) gefragt, ob ich meine Einkäufe noch extra in Plastiktüten haben wolle… – dennoch, mexikanische Freunde die gerade ein Jahr in Berlin gelebt haben bestätigen, dass in Deutschland viel mehr Plastikmüll anfällt als in Mexiko.

Es fühlt sich nicht wie Wiederkommen an, sondern es ist ein Nach-Hause-Kommen in meine Wahlheimat Mexiko.

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Argentinien – Alpine Kultur in der Provinz Córdoba

Córdoba, die zweitgrößte Stadt Argentiniens ist mit 1,8 Mio Einwohnern recht überschaubar, ich hatte nach einem halben Tag eine gute Orientierung und zumindest das historische Zentrum abgelaufen.

Wie ich erfuhr, wurde die Stadt vom spanischen Gründer so benannt, weil seine Angetraute wohl Heimweh hatte und die kam aus Córdoba…

Ich hörte, dass es 120km entfernt ein „deutsches Dorf“ gibt, wurde neugierig und machte einen Ausflug nach La Cumbrecita. (Der Name bedeutet „kleiner Gipfel“ – dies ist keine Erfindung der einstigen Gründer, sondern sie übernahmen die Bezeichnung die diese Gegend schon hatte.)

(jede Menge Fotos sind hier zu sehen:

https://www.google.com/search?q=la+cumbrecita+fotos&client=firefox-b&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwi33YbArcfbAhXGiZAKHfHoD3wQsAQINQ&biw=1536&bih=727 )

Vor knapp 90 Jahren wurde La Cumbrecita von einer deutschen Familie gegründet, die im Laufe der Zeit mit anderen deutschsprachigen Leuten (Schweizern und Österreichern) ein Dorf aufgebaut hat, das tatsächlich von den Häusern her aussieht als befände man sich in Süddeutschland, der Schweiz oder Österreich! Auch die Vegetation ist eingeführt, hier stehen jede Menge Bäume und Pflanzen die ich kenne und die hier nicht einheimisch sind. Vor allem sind mir Birken aufgefallen!

La Cumbrecita ist der erste und einzige Ort in Argentinien der Autofrei ist, außer Versorgungsfahrzeugen fährt im Dorf nichts. Außerdem gibt es an jeder Ecke eine Sammelstelle für Plastikflaschen und es wimmelt nur so vor Hinweis- und Verbots- Schildern.

Mitten in Argentinien durch ein solches Dorf zu laufen ist ein seltsames Gefühl! Es gibt in den Restaurants deutsches Essen und sie brauen dort Bier! (Die Bierbraukunst ist allerdings nicht so was besonderes, sondern hat sich lange schon in ganz Lateinamerika verbreitet, überall wo ich war gibt es kleine Brauereien und man kann diverse sehr leckere Cervecas Artesanales kaufen!)

Ich habe einen Einheimischen von etwa Ende 30 gefragt, was sonst von der deutschsprachigen Kultur gelebt wird. Er sagte, von seiner Generation spricht niemand mehr deutsch und dass er kaum irgendwas von deutscher oder Schweizer Kultur wüsste. Niemand von den jüngeren Leuten sei je in Europa gewesen. Hingegen kommen oft irgendwelche Verwandte aus Deutschland oder der Schweiz hierher. Seine Großeltern, die aus dem Schwäbischen kamen sprachen zuhause deutsch. Auch seine Mutter – die mit den schwäbischen Eltern – und sein Vater, der Schweizer Eltern hatte, reden immer noch Deutsch. Aber von der nächsten Generation niemand mehr. Nur noch ein paar Kochrezepte haben überlebt und der Adventskranz! Auch singen sie immer zu Weihnachten „Oh Tannebaum“ auf deutsch, aber ohne zu wissen was der Text bedeutet, das fand ich lustig!

Ich sagte ihm, dass ich es interessant fände, hier eine längere Zeit zu bleiben und die Leute verschiedener Generationen über ihre Identitätsgefühle zu befragen! Da bin ich nicht die einzige; der Mann schenkte mir ein Buch über die Dorfgeschichte, geschrieben von einem Italiener der seit 1977 hier lebt und diese erforscht hat.

Ich las nach, dass die seit 1932 in Buenos Aires lebende deutsche Familie Cabjolsky sich auf einer Ferienreise in diese Gegend verliebt hatte, im September 1934 hier Land erwarb, Zelte aufschlug und begann, mit Hilfe von Freunden und in der Gegend lebenden Einheimischen Häuser im alpinen Baustil zu errichten. Es wird erwähnt, dass die Einwanderer einige Methoden der einheimischen Bauweise übernahmen und die Häuser somit Wetter- resistenter wurden. Die klimatischen Bedingungen sind im Winter rau, es fällt Schnee und die Temperaturen sinken durchaus auf weit unter 0 Grad.

Damals war es eine 7 bis 8 stündige Reise bis zur nächsten Ortschaft. Die Familie Cabjolsky scheint viele Freunde unter ihren Landsleuten gehabt zu haben, denn von Anfang an verbrachten eine Menge Menschen ihre Ferien hier, von denen sich mit den Jahren ein Großteil fest ansiedelte.

Wie Fotos bezeugen, integrierten sie jedenfalls schon damals die Kultur des Asado und des Mate Trinkens. Außerdem ist zu sehen, dass es hier früher kaum Bäume gab – all die vielen Bäume die heute hier stehen wurden tatsächlich damals angepflanzt!

Weniger Erfolg hatten die einstigen Dorfgründer mit der Viehzucht. Umso besser lief es mit dem Tourismus. Bereits Anfang der 50ger Jahre gab es 3 Hotels mit insgesamt 99 Betten in La Cumbrecita! Bis heute besteht die touristische Attraktion fort, ohne Zweifel ist aufgrund seines alpinen und damit für Argentinien exotisch anmutenden Aussehens diese Dorf eine Besonderheit.

Als Deutsche dort hinzukommen ist eine interessante Erfahrung die ich nur weiter empfehlen kann. Ich traf im Bus Viktor, einen jungen deutschen Studenten Mitte Zwanzig, den ebenfalls die Neugier hierher führte. Wir verbrachten den Tag zusammen und führten anregende Gespräche. Ich war froh, meine Gedanken und Gefühle beim Besuch dieses Ortes mit einem Landsmann austauschen zu können.

Interessant war für mich, wie sehr ich mich anstrengen musste, nicht etwas „deutsches“ in Menschen hineinzusehen, in einer Umgebung, die einfach allzu sehr an ein Alpendorf erinnert. Warum empfinde ich das so?

Trotzdem sie spanisch reden und die kolonialen Häuser eindeutig an Spanien erinnern, passiert es mir ja z.B. auch nicht, in allen Argentiniern oder Mexikanern etwas „spanisches“ zu sehen!!

Vielleicht liegt es daran, dass in diesem Dorf überall deutsche Fahnen und Bundesadler herumhingen! In jedem der vielen Andenkenläden Bierkrüge, Flaschenöffner und alles mögliche Zeug mit deutschen Wappen, ich habe sogar Mate und Bombillas gesehen die damit verziert waren! Auch das Schweizer Kreuz und die Österreichische Flagge sieht man häufig…

Dennoch, wie uns gesagt wurde fühlen sich die Leute selbst nicht als Deutsche. Identität scheint eher von der Gesellschaft in der man aufwächst abzuhängen als von der Kleinfamilie und solchen Gewohnheiten wie Familienrezepten. Jedenfalls dann, wenn Menschen freiwillig in eine andere Kultur wechseln. – Im Falle von Vertreibung oder Flucht scheint dies durchaus u.U. anders zu sein… In diesem Zusammenhang war es noch interessant, dass Viktors Großeltern und Eltern als Deutsche im Wolgagebiet gelebt hatten und sich sehr wohl ihre deutsche Identität erhalten hatten, bis dahin, dass sie mit ihm nie russisch sprachen. Als er ein sehr kleines Kind war zogen sie nach Deutschland um.

Ob Du durch diesen Besuch in La Cumbrecita neugierig geworden worden bist, Deine Eltern genauer über ihr Leben und ihre Gefühle als Deutsche in der damaligen Sowjetunion und ihre heutigen Empfindungen als Deutsche in Deutschland zu befragen, Viktor??…

In La Cumbrecita, einem Dorf das von Leuten aufgebaut und bewohnt wurde, die alle deutschsprachig waren, hat das Interesse für die deutsche Sprache und Kultur scheinbar nicht zwei Generationen überlebt. Auch dass sie Bundesadler an die Wand hängen und deutsche Flaggen hissen bedeutet nichts! Es ist zum Glück nicht dasselbe wie in Land Brandenburg oder Meck-Pomm…

Letztendlich hat das ganze heutige argentinische Volk seine genetischen Wurzeln in allen möglichen Ländern. Die wenigsten Argentinier sind „Aborigines“ wie sie hier sagen: Nachkommen von insgesamt 30 Ethnien, die vor dem Eintreffen der Spanier auf dem Territorium des heutigen Argentinien lebten. Dies liegt einerseits daran, dass Argentinien vor der Kolonialzeit nur im Nordwesten dicht bevölkert war, zum anderen auch daran, dass die Aborigines zum Großteil während der Kolonisierung und später von den Argentiniern umgebracht wurden. Heutzutage sollen nur etwa 1,5 Mio. der Argentinier indigene Wurzeln haben. (bei einer Gesamtbevölkerungszahl von etwa 44 Mio.) In der Provinz Jujuy ist mit etwa 10% indigener Bevölkerung der Anteil am höchsten.

Nachdem Argentinien 1816 unabhängig wurde, wurden „fleißige Arbeiter“ gebraucht, die aus allen möglichen europäischen Ländern einströmten und weil sie gebraucht wurden willkommen geheißen wurden. Als Sprache hat jedenfalls das Spanisch alles andere plattgemacht, die Vorfahren aus Italien, Frankreich oder Syrien und sonst woher haben ihre Sprache genauso wenig erhalten wie die deutschsprachigen.

Inwieweit für die heutigen erwachsenen Argentinier die Herkunft ihrer Großeltern von Bedeutung ist kann ich schwer einschätzen.

Ich hörte öfter, dass Personen die einen Vorfahren aus arabischen Ländern haben als „Turco“ = Türke benannt werden und ein cholerischer Charakter der Nachkommen eines „Turco“ damit eine Erklärung findet. Das heißt aber nicht, dass die betreffende Person von den anderen nicht als Argentinier wahrgenommen wird!

Ich habe recht viele Argentinier getroffen, die einen italienischen, spanischen oder französischen Pass besitzen, weil ihre Großeltern aus den jeweiligen Ländern kamen. Dies erleichtert das Reisen und hat vielleicht einige weitere Vorteile, bedeutet jedoch nicht, dass sich die Leute mit der Nationalität diese Passes identifizieren. Da kann man mal sehen wie willkürlich es ist, jemandem eine Staatsbürgerschaft zuzugestehen oder zu verweigern. Aber das ist ein anderes Thema über das ich mich hier nicht weiter auslassen will…

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Argentinien – Mitten in der Pampa

Ein in Berlin lebender Freund von Máximo stammt aus der Nähe von Abra Pampa, einem mitten in der Puna gelegenen Ort, etwa 70 Kilometer von der Grenze zu Bolivien entfernt. Etwa 9500 Menschen wohnen hier.

Ich fuhr hin um seine Verwandten zu besuchen. Mit Cristina, einer Frau meines Alters, verstand ich mich sofort. Zusammen gingen wir auf den Markt, zum Metzger und ich lernte, wie man Guiso (traditioneller Linseneintopf) kocht, während wir uns über Gott, die Welt und Verhütungsfragen unterhielten. Als Mutter von 9 erwachsenen Kindern bedauerte sie, seinerzeit darüber keinerlei Informationen gehabt zu haben. Wie gut ist es doch, dass die jungen Leute heutzutage den Kindersegen begrenzen können, meinte sie.

Mit ihrem Mann und der jüngsten Tochter fuhren wir nachmittags in die Puna hinaus.

Die Puna ist eine Hochebene, mit typischer Gras-Vegetation bedeckt. Aufgrund der Höhe (3484 über dem Meeresspiegel) herrscht ein kaltes Wüstenklima mit sehr häufigen Nachtfrösten und wechselhaften, insgesamt geringen Niederschlägen. (Nachts hatte es 12 Grad Minus und trotz der intensiven Höhensonne war das Wasser in den Trinknäpfen der Hühner im Hof noch am Nachmittag gefroren.)

Die ganze Puna ist sozusagen parzelliert; das Stück Land der Familie liegt etwa 20 Kilometer entfernt, dorthin fuhren wir, um die Schweine zu füttern.

Die Fahrt war ein tolles Erlebnis für mich! In der Puna weiden Lamas und auch Vikunjas habe ich endlich aus einigermaßen geringer Entfernung gesehen. Vikunjas sind eine Mini-Kamel-Art, vom Aussehen her den Lamas ähnlich, aber kleiner und mit weniger, ausschließlich Zimtfarbener Wolle. Sie leben wild und sind im Gegensatz zu den neugierigen Lamas sehr scheu. Ich habe gelesen, dass Vikunjawolle so fein wie Seide ist und dass ein Pullover über 2000 Euro kostet.

Außerdem fuhren wir zum nahen Cerro Huancar, eine riesige Sanddüne, auf der tatsächlich mit einer Art Snowboard Leute herunterfahren!

Es war so nett und herzlich! Wir verbrachten einen sehr vergnüglichen Tag zusammen.

 

 

 

 

 

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Argentinien – Abschiedsasado in Salta

Abschiedsasado in Salta

Nach fast zwei Monaten stand mein Abschied von Máximos Familie bevor – ich habe keinen flüchtigen Moment überlegt wie der zu begehen sei! Natürlich mit einem ordentlichen Asado – Grill! Wir waren knapp über 20 Leute und haben unglaubliche 15 kg Fleisch, Chorizo und Blutwürste vertilgt! Dazu gab es jede Menge Salate und als Nachtisch Kuchen, Tiramisu und Torte! So war es für alle ein sehr schöner Tag, abgesehen vom Anlass des Abschiedes…

Jetzt habe ich nicht nur in Mexiko „meine Leute“ sondern auch hier in Argentinien bleibt ein Stück meines Herzens…

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Argentinien – Winterliches Juniwetter

Nach meiner Reise in der Provinz Jujuy kam ich nochmal für 10 Tage nach Salta zu Máximos Familie zurück. Dort brach plötzlich der Herbst mit winterlichen Temperaturen über uns herein. „Plötzlich“, weil jedermann ignoriert hatte, dass hier Jahreszeitlich gesehen schon seit Wochen Herbst ist! Ganz Argentinien wird von dieser Kältewelle beherrscht, in den Nachrichten gab es fast kein anderes Thema mehr als die Kälte und das Schneechaos in vielen Provinzen.

Meine Stimmungslage wird entscheidend davon beeinflusst, ob ich die Sonne sehe. Aber nicht nur meine; es gab hintereinander weg ein paar wolkige kalte Tage und ich konnte beobachten, dass die Argentinier dann genauso gedrückt durch die Gegend latschen und sich pausenlos über das schlechte Wetter beschweren wie die Leute in jeder deutschen Stadt bei grauem Novemberwetter. Wobei man sich hier in Mantel und Mütze in der Wohnung bewegt und trotzdem immer noch den Hintern abfriert, denn Heizung im Haus ist unüblich. Mit zwei Pullovern und Winterjacke bekleidet schlief ich im Schlafsack und mit zwei Decken, wie in guten alten Zeiten in meinem Häuschen in Mexiko…

Die Leute, die auf der Straße arbeiten und dort ihre Sachen verkaufen, taten mir echt leid…

Kalt ist es immer noch, aber mittlerweile kam die Sonne wieder durch, jedenfalls zeitweise und da steigt dann die Stimmung und man sieht wieder recht viele Leute auf der Straße.

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Argentinien – Cafayate, Provinz Salta

Ein mehrtägiger Familienausflug führte uns nach Cafayate. Von Salta aus eine 190 Kilometer lange Fahrt, die je länger man unterwegs ist je schöner wird, denn man durchquert die Schlucht Quebrada de las Conchas, die Bergblick-mäßig einige Höhepunkte zu bieten hat! Schließlich mündet die Quebrada in eine Hochebene auf knapp 1700m, auf der fast immer die Sonne scheint! Hier liegt das schöne Städtchen Cafayate inmitten einer der berühmtesten Weingegenden Argentiniens.

Man kann sicherlich eine Menge Zeit mit wunderbaren Wanderungen in der Quebrada de las Conchas verbringen, wir blieben immerhin vier Tage. Definitiv ist Cafayate eine weitere und längere Reise wert!

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